Trommelworkshop für (Batá-)Anfänger
Lerne die ersten traditionellen Rhythmen dieser einzigartigen Musik kennen.
Die Ursprünge der Batá-Musik liegen in der spirituellen Tradition der Yorubas, die seit Jahrhunderten im Gebiet des heutigen Südwest-Nigeria sowie in Teilen Benins und Togos leben. Die Batá-Trommeln wurden für religiöse Zeremonien geschaffen und geweiht, um mit den Orishas – den Gottheiten der Yoruba-Religion – in Verbindung zu treten. Durch den Sklavenhandel gelangten diese Traditionen nach Kuba, wo sie sich im Santería-Kult bewahrten und bis heute lebendig sind.
Lange Zeit blieb das Spiel der Batá-Trommeln Eingeweihten vorbehalten. Erst in den vergangenen Jahrzehnten öffnete sich diese Musik einem größeren Kreis und fand ihren Weg auch in den Latin Jazz und die Salsa. Dennoch sind ihre spirituelle Tiefe und ihre rituellen Wurzeln bis heute spürbar.
Im Workshop lernst du das Zusammenspiel der drei Batá-Trommeln – Iyá, Itótele und Okónkolo – kennen und erfährst, wie ihre ineinander verwobenen Rhythmen einen pulsierenden Klangteppich entstehen lassen, der seit Jahrhunderten Menschen bewegt und in rituellen Zusammenhängen tranceartige Zustände begleitet.
Der Workshop richtet sich an (Batá-)Anfängerinnen und Anfänger. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – nur Offenheit, Freude am Rhythmus und die Lust, in eine der faszinierendsten Trommeltraditionen der afrokubanischen Kultur einzutauchen.

3.10.2026, Samstag, 12 – 15 Uhr
mit Gabriele Leyendecker

